Artenschutz

Artenschutzrechtliche Fragestellungen sind durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 10. Januar 2006 zunehmend in den Blickpunkt ökologischer Planungen gerückt. Mit der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetztes (BNatSchG) vom 12. Dezember 2007 wurden die Forderungen des EuGH-Urteils in nationales Recht übernommen. Das am 1. März 2010 in Kraft getretene BNatSchG hat diese Regelungen übernommen.

Die Verbotstatbestände für besonders und streng geschützte Arten sind nun in § 44 Abs. 1 BNatSchG dokumentiert. In § 44 Abs. 5 BNatSchG wird darüber hinaus der Zusammenhang zwischen naturschutzrechtlicher Eingriffsregelung und dem Artenschutz hergestellt.

Die oben zitierten Regelungen erfordern nun unabhängig von der Lage zu einem Schutzgebietsregime die Überprüfung artenschutzrechtlicher Belange – dieses auch losgelöst von eventuellen Zulassungsverfahren, denn das Artenschutzrecht entfaltet unmittelbare Rechtswirkung. Die Vorgehensweise bei der erforderlichen Artenschutzprüfung (ASP) ist in Nordrhein-Westfalen seit April 2010 durch die VV Artenschutz geregelt. Darin ist ein insgesamt 3-stufiges Prüfsystem verankert.

Die uventus GmbH unterstützt Vorhabensträger bei der Bearbeitung des komplexen Aufgabenfeldes im Artenschutz von der Vorprüfung bis hin zur Umsetzung eventueller Schutz- und Vermeidungsmaßnahmen und Ausnahmeprüfungen.

Ansprechpartner für Rückfragen und weitere Informationen:

Bertram Oles
E-Mail: